Fachliteratur für Begleitende

 

 

 

 

 

 

 

 


Damit aus Trauma Trauer wird

Rinder, Nicole / Rauch, Florian

Gütersloher Verlagshaus

In Deutschland begeht etwa alle 53 Minuten ein Mensch Suizid, das sind etwa 10.000 Menschen pro Jahr. Hinter jedem Tod, jeder Entscheidung, sich das Leben zu nehmen, steckt eine Leidensgeschichte. Die Opfer sind nicht nur die, die aus dem Leben gehen, sondern auch diejenigen, die zurückbleiben. Das neue Buch von Nicole Rinder und Florian Rauch richtet sich an Betroffene, die einen suizidalen Verlust betrauern. Sie zeigen, wie wichtig es ist, sich der Trauer zu stellen und diese als Teil der eigenen Lebenserfahrung anzunehmen. Viele Fallbeispiele aus der täglichen Praxis belegen die Besonderheit und Schwere eines Suizides für die Angehörigen und Nahestehenden. Zusätzlich bietet das Buch einen Übungsteil für Angehörige und Trauerbegleiter. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf der Arbeit mit Kindern.

 


Das letzte Fest - Neue Wege und heilsame Rituale in der Zeit der Trauer

Rinder, Nicole / Rauch, Florian

Irisiana Verlag

In einer Gesellschaft, die in Glaubens- und Wertvorstellungen vielfältiger geworden ist, ändern sich die Bedürfnisse der Menschen im Trauerfall. Die althergebrachte, meist konfessionell geprägte Beerdigungskultur wird diesen Ansprüchen häufig nicht mehr gerecht. Die engagierten Bestatter Nicole Rinder und Florian Rauch bieten deshalb in ihrem Praxis-Ratgeber neue ganzheitliche Ansätze, um die Zeit der Trauer individuell zu gestalten. Durch heilsame Rituale, zahlreiche Praxisbeispiele und einen Serviceteil bietet dieser vierfarbig bebilderte Trauerbegleiter auf vielseitige Weise Rat und Trost in schwerer Zeit. Dieses Buch wurde geschrieben für Angehörige, Trauerbegleiter und Menschen, deren Tod bevorsteht und die ihr "letztes Fest" aktiv mitgestalten möchten.

 

 


Der Suizid - Ursachen, Warnsignale, Prävention

Bronisch, Thomas

Beck Verlag

Bis zum heutigen Tag ist der Suizid ein Tabu geblieben. Zum Beispiel ist wenig bekannt, dass in der Bundesrepublik schon seit Jahren die Zahl der Suizidtoten die der Verkehrstoten fast um das Doppelte übersteigt. Dieses Buch gibt einen Überblick über die Hintergründe von Suizid und Suizidversuch, und es informiert über Erscheinungsformen, Ursachen, Warnsignale, Prävention und Therapie. Die 6. Auflage enthält erstmals ein Kapitel über Suizid und Sterbehilfe. Veränderungen im Bereich der Prävention führten zu einer vollständigen Umarbeitung dieses Kapitels und zu einer Ergänzung durch "Postvention", der Nachsorge von Betroffenen von Suizidopfern.

 


Erfolgreiche Rhetorik für gute Gespräche

Etrillard, Stephane

Junfermann Verlag

Eine wirkungsvolle Gestaltung von Gesprächen zielt in erster Linie darauf ab, mit den jeweiligen Partnern eine gelungene Verständigung zu erreichen. Ob ein Gespräch in diesem Sinne funktioniert, unterliegt vielen verschiedenen Einflüssen, auf die Sie selbst zum Teil entscheidend einwirken können. Das setzt jedoch voraus, dass Sie elementare Funktionsweisen der Kommunikation verstehen, damit Sie sehen, an welchen Punkten Sie ansetzen können, um die gewünschten Resultate zu erzielen.
Als Experte zum Thema persönliche Souveränität kann Stéphane Etrillard eindrucksvoll aufzeigen, welch entscheidenden Einfluss ein rhetorisch sicheres Auftreten für die souveräne Wirkung der Persönlichkeit hat und wie jeder durch eine bewusste Gesprächsführung seiner persönlichen Souveränität Nachdruck verleihen kann. Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Authentizität und gegenseitige Wertschätzung sowie ein bewusster Umgang mit Sprache und rhetorischen Strategien sind hier die stärksten "Waffen" einer überzeugenden Gesprächsführung. Ein Buch der Reihe "Soft Skills kompakt". Herausgegeben von Stéphane Etrillard.

 


Gewaltfreie Kommunikation

Rosenberg, Marshall B.

Junfermann Verlag

Das Grundlagenwerk – der Bestseller in Gewaltfreier Kommunikation
Ohne dass wir es vielleicht beabsichtigen, haben unsere Worte und unsere Art zu sprechen Verletzung und Leid zur Folge – bei anderen und auch bei uns selbst. Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) hilft uns, bewusster zuzuhören und unserem Gegenüber respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken. Gleichzeitig lernen wir, uns ehrlich und klar auszudrücken. Als eine Sprache des Lebens können wir die GFK in der Kommunikation mit allen Menschen, egal welchen Alters, unabhängig von ihrem kulturellen oder religiösen Hintergrund in den unterschiedlichsten Situationen anwenden. Mit Geschichten, Erlebnissen und beispielhaften Gesprächssituationen macht Marshall Rosenberg in seinem Buch deutlich, wie sich mithilfe der GFK auch komplexe Kommunikationsprobleme lösen lassen. Für die Neuauflage dieses Bestsellers wurde der Text umfassend überarbeitet und um ein neues Kapitel zum Thema „Konfliktklärung und Mediation“ erweitert.
„Das Buch Gewaltfreie Kommunikation kann die Welt verändern. Und wichtiger noch, es kann Ihr Leben verändern.“ – Jack Canfield

 


Imagination als heilsame Kraft

Reddemann, Luise

Klett-Cotta Verlag

Wenn wir Patienten dabei unterstützen, auf die Stimme ihrer inneren Weisheit zu hören, unterstützen wir ihre Selbstheilungskräfte und das freie Fließen dieser oft verschütteten Ressourcen

 


Keine Angst vor fremden Tränen

Paul, Chris

Gütersloher Verlagshaus

Wie begrüße ich die Kollegin, die nach dem Tod des Mannes wieder zur Arbeit kommt? Wie verhalte ich mich bei der Nachbarin, deren Sohn kürzlich starb? Kann ich meinem Bruder helfen, nach dem Tod seiner Frau nicht zu verzweifeln?
Tod und Trauer sind keine einfachen Themen. Vielen Menschen fällt es schwer, mit Trauernden umzugehen. Sie haben Angst, etwas falsch zu machen oder nicht die richtigen Worte zu finden.
Dieses Buch ist für alle geschrieben, die Trauernden begegnen. Denn für trauernde Menschen ist kaum etwas so wichtig wie ein stabiles soziales Netz. Chris Paul legt hier erstmals einen umfassenden Leitfaden für den Umgang mit Trauernden vor, der Sprach- und Hilflosigkeit überwinden hilft, zur Anteilnahme ermutigt und den Abbau von Ängsten und Überforderung ermöglicht.


Ein Leitfaden für den Umgang mit Trauernden: Sprach- und Hilflosigkeit überwinden, Anteilnahme ermöglichen, Überforderung verhindern
Beispiele und hilfreiche Einsichten für eine Begegnung mit Trauernden

 


Kursbuch systemische Trauerbegleitung

Rechenberg, Petra / Fischinger, Elisabeth

Vandenhoeck + Ruprecht

Ob ein zur Adoption freigegebenes Kind, der Tod eines geliebten Menschen, eine Trennung oder Scheidung - wie kann man Betroffenen Kraft und Mut zu Abschied, Trauer und Neubeginn geben?Trauerbegleitung systemisch - was ist das? Petra Rechenberg-Winter und Esther Fischinger führen im ersten Teil ihres Buches ausgewähltes Grundlagenwissen zum Verständnis von System und Trauer zusammen, um im zweiten Teil ihren Ansatz systemischer Trauerbegleitung vorzustellen. Theoretische Betrachtungen werden durch praxiserprobte methodische Zugänge ergänzt, ausgewählte Aspekte und Vorgehensweisen anhand eines fiktiven Fallbeispiels illustriert. Diesen Praxisteil erweitern Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Mit ihren Kasuistiken bieten sie im dritten Teil Werkstatteinblicke, die bei aller Verschiedenheit des Settings und der Verlustsituationen der gemeinsame Nenner verbindet, trauernde Menschen in Umbruchsituationen ihres Lebens entwicklungsorientiert zu begleiten. Einen Schwerpunkt bildet die Situation trauernder Kinder. Die beiliegende CD enthält Arbeitsblätter, Handouts und Beispiele kreativer Umsetzung.

 


Mit Märchen trauern lernen

Reschke, Edda

Topos Verlag

Märchen leisten eine wichtige Hilfe bei der Trauer, denn sie sind getragen von dem Bewusstsein. dass der Mensch Selbstheilungskräfte besitzt, die geweckt werden können. Dieses Lesebuch richtet sich an Menschen, die ihre eigene Trauer leben lernen oder andere in deren Trauer Trösten und begleiten möchten. Es zeigt Phasen einer heilenden Trauerarbeit auf: Schaffen von Raum Zeit für die Trauer – Emotionen ordnen lernen – Verlust als Realität akzeptieren – Gefühle und Wünsche ausdrücken lernen – Verwandlung und neue Perspektiven ermöglichen.

 


Rituale und Symbole in der Hospizarbeit

Küpper-Popp, Karolin / Lamp, Ida

Gütersloher Verlagshaus

- Ein umfassendes Praxisbuch für Haupt- und Ehrenamtliche in der Hospizarbeit
- Eine Ermutigung, mit ungewöhnlichen Mitteln neue Wege zu gehen

Symbole haben viele Dimensionen: Sie sind vieldeutig und geheimnisvoll, sie verdichten die Wirklichkeit, sie sprechen die Sinne an und stiften Gemeinschaft. Rituale sind »Symbole in Aktion« – nach vorgegebenen Regeln ablaufende Handlungen mit hohem Symbolgehalt.
Dieses Praxisbuch will zur Arbeit mit Symbolen und Ritualen in der Hospizarbeit anregen und ermutigen. Einer kurzen theoretischen Einführung folgt der ausführliche Praxisteil, der alle Facetten der Arbeit mit Symbolen beleuchtet und erläutert: räumliche Aspekte, Symbole und Rituale für Sterbende, für trauernde Angehörige aller Altersgruppen, für ehrenamtliche wie professionelle Trauerbegleiter, für Einzelne oder das ganze Team, im Hospiz und darüber hinaus. Zahlreiche Erfahrungs- und Praxisberichte informieren anschaulich über die Umsetzung in der praktischen Arbeit vor Ort.

 


Schuld Macht Sinn

Paul, Chris

Gütersloher Verlagshaus

Ein Mensch stirbt – und zurück bleiben trauernde Angehörige. Manchmal fühlen diese sich schuldig am Sterben des geliebten Menschen: Hätte ich seine Erkrankung früher erkennen müssen, gar verhindern können, wenn ich nur mutiger auf eine andere Lebensweise gedrängt hätte? Habe ich ihr zuviel Kummer gemacht, dass sie so plötzlich starb? Oder andere werden verantwortlich gemacht: Die Tochter hat der Mutter doch das Herz gebrochen! Die Ärzte haben viel zu früh aufgegeben und hatten ohnehin keine Ahnung!

In diesem Arbeitsbuch bietet Chris Paul einen innovativen Ansatz im Umgang mit Schuldkonstruktionen im Trauerprozess. Geklärt wird, was Schuld eigentlich ist, wie Schuldkonstruktionen entstehen, wie sie wirken und: Warum sie für Trauernde manchmal sehr wichtig sein können! Menschen, die Trauernde begleiten, finden hier umfassende, ungewöhnliche und gerade dadurch erhellende Klärungen zu einem oft so unsinnig und undurchsichtig erscheinenden Phänomen. Und sie erfahren, wie Schuldvorwürfen im Trauerprozess sinnvoll und hilfreich begegnet werden kann.

 


Therapeut und Klient - Grundlagen der Gesprächspsychotherapie

Rogers, Carl R.

Fischer Verlag

»Die Entwicklung der Gesprächspsychotherapie in Deutschland läßt verschiedene Abschnitte erkennen. Das Erscheinen der Werke von Carl R. Rogers in deutscher Sprache leitete hier einen grundsätzlichen Wandel ein. Es förderte das Streben nach Selbsterfahrung (sei es in Form von Encountergruppen oder von Lehrtherapien) und begünstigte die Öffnung gegenüber anderen therapeutischen Richtungen. Dieser Band ist geeignet, in weiten Bevölkerungskreisen Resonanz zu erwecken und wird damit die Impulse verstärken, die von der klientenzentrierten Psychotherapie auf die verschiedensten Bereiche therapeutischer und beratender Gesprächsführung in Deutschland ausgehen. Nach unserer Meinung ist es nun an der Zeit, daß die jüngeren Mitarbeiter von Rogers in deutscher Übersetzung zu Wort kommen. Damit wird Kritik an manchen gewohnten Positionen laut werden...Zugleich werden aber Ansätze, die sich schon bei Rogers finden, weiterentwickelt.« Wolfgang M. Pfeiffer

 


Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation

Holler, Ingrid

Junfermann Verlag

Ein praxisnahes GFK-Übungsbuch für Anfänger und Fortgeschrittene
Ein Buch aus der Praxis für die Praxis, das mit humorvollen Beispielen die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg für den ganz normalen Alltag nutzbar macht. Selbstlernende können in leicht nachvollziehbaren Übungen auf gehirnfreundliche Art das Handwerkszeug der GFK trainieren, wie z. B.:
• Störungen aktiv und aufrichtig mit den vier Schritten ansprechen;
• klare Bitten äußern, statt Forderungen aufzustellen;
• mit Kritik, Vorwürfen und Schuldzuweisungen produktiv umgehen;
• Ärger vollständig ausdrücken, statt ihn heimlich wirken zu lassen.
Das Trainingsbuch orientiert sich inhaltlich auch an dem Buch Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg. Es hat die gleiche thematische Kapitelaufteilung und Sie finden immer wieder Fragen zu dem Text im GFK-Buch, die die Übungen vertiefend begleiten.
„Dieses Arbeitsbuch zeichnet sich durch viele praktische Ideen aus, bereichert
die eigene Beratungsarbeit und ist somit zu empfehlen.“
– European Association for Supervision and Coaching

 


Träume - Die geheimnisvolle Sprache des Unbewussten

Kast, Verena

Patmos Verlag

Was sind eigentlich Träume? Und warum träumen wir? Was geht dabei in unserem Gehirn vor? Und welche Bedeutung haben die Träume für uns? Die Psychologin Verena Kast zeigt: Wenn wir uns mit unseren Träumen beschäftigen, helfen sie, uns selbst besser zu verstehen auch wenn wir ihr ganzes Geheimnis nicht immer enthüllen können. Verena Kast untersucht das Phänomen Träumen aus Sicht der modernen Hirnforschung, der psychologischen Traumforschung und der Psychologie C. G. Jungs.Träume tragen zur Konfliktbewältigung und zur Persönlichkeitsentwicklung bei, wie viele eindrucksvolle Fallbeispiele verdeutlichen. Und die meisten Menschen interessieren sich auch für ihre Träume. Oft zeigen sie uns, wie wir auch sind, und nicht nur, wie wir gerne wären. Sie richten uns innerlich neu ein, so dass wir auch wieder neu ausgerichtet sind auf das Leben. Und gelegentlich sind sie auch numinos träumen wir von Bildern oder von Geschichten, die uns lange begleiten und die uns in unserem Ringen um Sinn Wegmarken sein können.«

 


Trauer erschließen

Smeding, Ruhtmarijke / Heitkönig-Wilp, M.

der hospiz verlag

Ruthmarijke Smeding stellt hier erstmals in Deutschland ihr Modell der Trauer und der Trauerbewältigung mit ihrer ersten umfassenden Buchpublikation vor. Sie ist wohl national und international die bedeutendste Fachfrau in allen Fragen und Theorien rund um die Trauerbewältigung.

 


Trauer-Gesichter

Bödiker, Marie-Luise / Theobald, Monika

der hospiz Verlag

Trauer-Gesichter sind vielfältig - dieses Buch gibt Anregungen und Bewältigungsmaterialien für Betroffene und für die, die Trauernde begleiten (mit vielen Materialien für Aufbau und Gestaltung von Trauerseminaren und -veranstaltungen)

 


Trauernden begegnen

Strnad, Elisabeth und Rainer

Kreuz Verlag

Wie begrüße ich den Kollegen, der nach dem Tod seiner Frau zum ersten Mal wieder bei der Arbeit erscheint? Wie verhalte ich mich bei der Nachbarin, deren Tochter erst kürzlich starb und der ich überraschend auf der Straße begegne? Und was schreibe ich auf die Kondolenzkarte an einen Schulfreund, mit dem ich länger keinen Kontakt hatte? Situationen, die uns alle verunsichern. Das Buch plädiert für den Mut, als Tröster den ersten Schritt zu tun und gibt konkrete Hilfe, ohne Angst auf Trauernde zuzugehen.

 


Tod und Trauerrituale in der modernen Gesellschaft

Schäfer, Julia

Ibidem

Mit welchen Problemen sind Trauernde in modernen, individualisierten Gesellschaften konfrontiert? Werden Tod und Trauer aus der Gesellschaft verdrängt und die Trauer auf die einzelnen verlagert, oder gibt es lebbare Alternativen einer neuartigen Trauerkultur? Haben wir überhaupt noch brauchbare Rituale für die Trauer, oder ist Trauer immer schon durch soziale Normen eingeschränkt? Ausgehend von diesen Fragen untersucht Julia Schäfer den Umgang mit Tod und Trauer in der modernen Gesellschaft. Sie analysiert in ihrer vorliegenden Studie, ob Trauerprozesse zunehmend durch soziale Normierungen und Individualisierungs-prozesse erschwert werden: So fühlen sich Individuen entweder von überholten sozialen Normen beeinträchtigt oder aber gänzlich allein gelassen, wenn ein sozialer Zusammenhalt und geeignete Rituale nicht zur Verfügung stehen. Einen Schwerpunkt bildet die Analyse des zeitgenössischen Bestattungsrituals, das von Betroffenen oft als sinnentleert und zu routiniert empfunden wird. Julia Schäfer geht diesen Thesen und den Ansätzen von "alternativen" Umgangsformen mit Tod und Trauer nach - wie sie sich beispielsweise im Kontext der Aids-Selbsthilfebewegung, unkonventionellen Bestattungsideen und Internet-Gedenkstätten zeigen -, um abschließend die Frage zu beantworten, ob eine Re-Ritualisierung von Schwellenübergängen, wie es der Tod ist, überhaupt möglich ist.

 


Trösten - aber wie?

Schäfer, Klaus

Verlag Friedrich Pustet

Vertröstungen verletzen, Trost heilt. Doch worin unterscheiden sie sich? Anhand zahlreicher Beispiele zeigt der Autor in einer Gegenüberstellung von "Falschem Trost" und "Echtem Trost" auf, warum manche Formulierungen verletzen, andere dagegen trösten und heilen. Der Leser bekommt ein Gespür für häufige Fehler und unpassende Formulierungen im Umgang mit Kranken und Trauernden und erfährt konkret, was er stattdessen sagen und tun kann.
Zugleich bietet das Buch die wichtigsten Grundlagen für das Gespräch am Krankenbett oder mit Trauernden. Schließlich werden auch die Grenzen des Tröstens aufgezeigt.

 


Werkbuch Trauerpastoral

Gaidetzka, Petra / Pirch, Maria u. a.

Herder Verlag

In der Trauerpastoral haben kirchliche Mitarbeiter viel mit Menschen zu tun, die sich lange aus Kirche und Glauben verabschiedet haben. Dieses Werkbuch nimmt die Herausforderungen an die Trauerpastoral in den Blick - zum einen die Situation in den Gemeinden, wo immer häufiger Laien den Priester am Grab ersetzen, zum anderen die abnehmende Selbstverständlichkeit der Akzeptanz kirchlicher Beerdigungsriten. Es werden fertig ausgearbeitete Modelle und offene Anregungen für weniger traditionelle Kontexte angeboten.

 


Wut, Schuld und Scham: Drei Seiten der gleichen Medaille 

Larsson, Liv

Junfermann Verlag

Hinter dem Empfinden von Wut und Schuld verbergen sich oft ein Gefühl der Scham und eine Sehnsucht, respektvoll behandelt zu werden. Um unsere wahren Bedürfnisse zu erkennen, sollten wir also unsere Wut und unsere Schuldgefühle hinterfragen und uns mit der darunterliegenden Scham vertraut machen. Scham, Schuld und Wut spielen eine große Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation und sind ein wichtiger Schlüssel zu unserem Inneren. Daher ist es sinnvoll, sich mit diesen als negativ empfundenen Gefühlen anzufreunden und zu ganz neuen Einsichten zu gelangen.
Es ist der Autorin außerdem ein Anliegen zu zeigen, wie eng Scham, Schuld und Wut zusammenhängen. Diese Gefühle beruhen auf Denkweisen, die wir Menschen in den vergangenen 8000 Jahren entwickelt haben. Sie sind demnach ein Resultat des Dominanzsystems, in dem wir sozialisiert wurden. Erst wenn wir dieses System von Grund auf neu definieren, können wir auch unsere Art zu leben wirklich verändern.