Kinder

ab 8 Jahre

 

 

 


Das Mädchen unter dem Dohlenbaum

Jalonen, Riitta

Hanser Verlag

Das Buch „Das Mädchen unter dem Dohlenbaum" ist sicherlich keine leichte Kost für Kinder. Doch trotz der schwer greifbaren Gefühle, die durch Tod und Trauer ausgelöst werden, nähert sich das finnische Autorenduo Riitta Jalonen und Kristiina Louhi dem Thema sehr poetisch an und vermittelt es mithilfe anspruchsvoller Metaphern.

 


Das Schloss der Frösche

Gaarder, Jostein

Hanser Verlag

Es hört sich nicht nur an wie ein Traum - es ist ein Traum: Kristoffer macht sich eines Nachts barfuß und im Schlafanzug auf den Weg durch den verschneiten Wald. Aus dem Nichts taucht plötzlich der Wichtel Umpin auf, der ihn mit hinüber nimmt in eine andere Welt, in der es neben Wichteln auch verwunschene Prinzen, sprechende Salamander und eine ziemlich schräge Königsfamilie gibt, die viel Ähnlichkeit mit seiner Familie aufweist.

 


Die große Welle

Buck, Pearl S.

Ravensburger Verlag

Die große Welle ist ein Kinderbuch, das durch Aktualität, Spannung, Mitgefühl und traurige Schicksalsschläge überzeugt. Die Autorin versteht es, in eine süße und zugleich traurige Geschichte wichtige Botschaften einzubinden. Im Laufe der Erzählung wird außerordentlich gut gezeigt, dass der Tod zum Leben gehört und wie man Trauer überwinden kann.

 


Der Himmel soll warten

Henkel, Katja

Bloomsbury Verlag

Den Tod als allgemeingültiges Phänomen anzuerkennen, ist eine schwere Last, besonders für Julian und Greta, die so lange sie denken können, immer mit der resoluten Omalotte zusammen waren. Die Kinder können weder begreifen noch akzeptieren, das Omalotte für immer fort sein soll. Die Geschwister beschließen Omalotte von ihrer Wolke herunterzuholen, indem sie schreckliche Dinge anstellen und sich furchtbar daneben benehmen. Die Oma wird sich so sehr über die Streiche der Enkel ärgern, dass sie auf jeden Fall wutentbrannt wieder auf die Erde zurückkehren wird. Auch Omalotte, die sich im Zwischenhimmel mit dem pausbäckigen Engel Gustav der Siebte befindet, schaut voller Sehnsucht und Bedenken auf ihre Lieben hinab. Aber ihr sind die Hände gebunden, denn sie ist nur noch Zuschauerin der unheilvollen Ereignisse, die sich anbahnen.

 


Hechtsommer

Richter, Jutta

Hanser Verlag

Im letzten Sommer hat Anna richtig Mist gebaut. Immerhin war sie die Älteste auf dem Schlossgut. Selbst wenn die Angelschnur, die sich der Pfauenhenne um den Fuß gewickelt hat, Daniel und Lukas gehörte, so hätte sie ihrer Meinung nach doch besser aufpassen müssen. Jetzt hat die Pfauenhenne nur noch einen Fuß. „Das war die böse Erinnerung, die vom letzten Sommer übrig geblieben war.“

Der letzte Sommer war schön, mit schrecklichen Momenten. Dieser Sommer aber soll für die Erzählerin Anna und ihre Freunde schlimmer werden. Denn die Mutter von Daniel und Lukas ist an Krebs erkrankt und liegt ohne Haare in einem Zimmer mit heruntergelassenen Jalousien zwischen Leben und Tod. Irgendwie haben ihre Söhne sich in den Kopf gesetzt, dass ein Fischopfer ihr die Gesundheit zurückschenken könnte. Und so machen sie sich auf die Jagd nach dem großen Hecht im Teich, den sie am Ende auch fangen. Und doch wird dieser Sommer, der scheinbar „nicht aufhören“ wollte, der letzte ihrer Kindheit sein.

 


Kiki

Damm, Antje

Hanser Verlag

Kiki und Antje sind die besten Freundinnen und unzertrennlich. Doch dann reißt ein schwerer Unfall Kiki aus dem Leben.

 


Samsons Reise

Mierswa, Annette

Tulipan Verlag

Es ist niemals einfach Abschied zu nehmen, vor allem nicht, wenn es für immer ist. Das muss auch Mats einsehen, als der Tierarzt ihm sagt, dass sein geliebter Hund Samson schon bald seine letzte Reise antreten wird. Mats will Samson auf dieser Reise jedoch nicht alleine lassen. Gemeinsam mit seinem Hund reißt er von zuhause aus und muss lernen der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.